Was ist eine kumulative Dissertation und wie wird sie bezeichnet
Eine kumulative Dissertation ist ein besonderes Promotionsformat, das sich deutlich von der klassischen Doktorarbeit unterscheidet. Anstatt eine durchgehende wissenschaftliche Arbeit zu verfassen, besteht die kumulative Doktorarbeit aus mehreren eigenständigen Publikationen, die thematisch zusammenhängen und durch einen verbindenden Text ergänzt werden. Dieser Rahmenteil sorgt dafür, dass die einzelnen Studien in einen gemeinsamen wissenschaftlichen Kontext eingeordnet werden.
Wenn man sich fragt, Was ist eine kumulative Dissertation, lässt sich das einfach erklären: Es handelt sich um eine publikationsbasierte kumulative Dissertation, bei der mehrere Artikel – oft bereits veröffentlicht oder zur Veröffentlichung vorgesehen – gemeinsam eine übergeordnete Forschungsfrage beantworten. Ergänzt werden sie durch eine Einleitung, eine methodische Einordnung und ein Fazit, sodass am Ende ein geschlossenes Gesamtbild entsteht.
In der Praxis begegnet man dabei unterschiedlichen Bezeichnungen. Neben der korrekten Form Kumulative Dissertation finden sich auch Varianten wie Kummulative Dissertation oder einfach kummulative in Suchanfragen. Diese Unterschiede entstehen meist durch Tippfehler oder alternative Schreibweisen. Gemeint ist jedoch immer dasselbe Format: eine Dissertation, die aus mehreren Publikationen aufgebaut ist.
Kumulative vs. Monographie: Worin liegt der Unterschied der Formate
Die klassische Monographie ist eine traditionelle Dissertation, die als zusammenhängender Text aufgebaut ist. Hier entsteht die gesamte wissenschaftliche Arbeit als ein durchgehendes Dokument mit klarer Struktur, von der Einleitung bis zum Fazit. Diese Form der Dissertation erfordert eine langfristige Planung und einen linearen Schreibprozess.
Im Unterschied zur klassischen Monographie wird die kumulative Doktorarbeit aus mehreren Publikationen aufgebaut, die inhaltlich verbunden sind. Statt eines großen Manuskripts steht hier die Kombination aus Artikeln und Rahmenteil im Mittelpunkt. Das verändert nicht nur den Aufbau, sondern auch den Arbeitsprozess und die Anforderungen an Veröffentlichungen.
Die Wahl der Form der Dissertation hat direkte Auswirkungen auf den Ablauf: Während die Monographie stärker auf kontinuierliches Schreiben setzt, verlangt die kumulative Struktur eine klare Publikationsstrategie. Gleichzeitig ist nicht in jedem Fachbereich eine kumulative Dissertation möglich – in einigen Disziplinen ist sie praktischer, in anderen jedoch gar nicht vorgesehen.

Wo der kumulative Ansatz verbreitet ist und warum das vom Fach abhängt
Ob eine kumulative Dissertation üblich ist, hängt stark vom Fachbereich und von der jeweiligen Fakultät ab. In vielen Disziplinen, in denen Publikationen ein zentraler Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit sind, ist dieses Format weiter verbreitet. Besonders in natur- und sozialwissenschaftlichen Feldern orientiert sich die Promotion häufig an den Anforderungen der wissenschaftlichen Gemeinschaft, in der Artikel und Studien im Fokus stehen.
Gleichzeitig unterscheiden sich die Regeln deutlich je nach Universität. Was von Uni zu Uni problemlos möglich ist, kann an einer anderen Hochschule eingeschränkt oder gar nicht vorgesehen sein. Auch innerhalb einer Hochschule können die Vorgaben je nach Fachbereich variieren, etwa in Bezug auf Anzahl der Publikationen, Mitautorenschaft oder formale Anforderungen.
Deshalb gilt: Bevor man die Struktur der eigenen Dissertation plant, sollte man immer die konkreten Richtlinien der eigenen Fakultät prüfen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die gewählte Form zur jeweiligen Studienordnung und zur Praxis im Fach passt.
Rahmen und Ablauf: Was Sie vor dem Start prüfen sollten
Bevor Sie starten, sollten Sie die zentralen Rahmenbedingungen der Dissertation klären. Entscheidend ist, was in der Promotionsordnung steht und welche konkreten Anforderungen dort festgelegt sind. Der folgende Check hilft dabei:
Checkliste für die kumulative Dissertation:
- Promotionsordnung prüfen: Was steht in der Promotionsordnung genau zu diesem Format? Welche Regeln gelten laut Dokument und wie werden sie ausgelegt?
- Kumulative Dissertation Rahmen verstehen: Welche formalen Vorgaben bestimmen den Rahmen Ihrer Arbeit?
- Voraussetzungen klären: Welche Voraussetzungen für eine kumulative Dissertation gelten (z. B. Anzahl der Artikel, Publikationsstatus)?
- Publikationen prüfen: Müssen Artikel bereits veröffentlicht sein oder reicht „eingereicht“?
- Autorenschaft klären: Welche Rolle müssen Sie als Autor übernehmen? Gibt es Vorgaben zur Erstautorenschaft?
- Journale und Sprache festlegen: Welche Journale sind erlaubt und in welcher Sprache darf publiziert werden?
- Promotionsausschuss berücksichtigen: Welche Anforderungen stellt der Promotionsausschuss an die Einreichung und Bewertung?
- Fachbereich abstimmen: Gibt es zusätzliche Regeln im Fachbereich oder an der Fakultät?
- Status klären: Gilt das für jeden Promovierenden bzw. Doktoranden gleich oder gibt es Unterschiede?
Am wichtigsten: Halten Sie alle Anforderungen schriftlich fest, bevor Sie aktiv mit der Publikation beginnen. Dieser persönliche Rahmen hilft Ihnen, den Überblick zu behalten und spätere Probleme zu vermeiden.
Wie man einen Plan für eine kumulative Dissertation erstellt

Ein klarer Zeitplan kumulative Dissertation ist entscheidend, da sich der Ablauf einer kumulativen Dissertation deutlich von einer klassischen Arbeit unterscheidet. Wer eine kumulative Dissertation anstreben möchte, sollte den gesamten Prozess früh in realistische Etappen gliedern und von Anfang an mit zeitlichen Puffern arbeiten.
Typischer Ablauf:
- Thema festlegen: Forschungsfrage definieren und mit dem Fachbereich abstimmen
- Forschung durchführen: Daten erheben, Studien planen und erste Ergebnisse sichern
- Artikel schreiben: Erste Publikation vorbereiten und strukturieren
- Einreichung im Journal: Artikel an ein geeignetes Journal senden
- Peer Review abwarten: Rückmeldungen erhalten, oft erst nach mehreren Wochen oder Monaten
- Überarbeitung: Korrekturen einarbeiten und erneut einreichen
- Annahme zur Publikation: Artikel wird akzeptiert oder veröffentlicht
- Rahmentext schreiben: Einleitung, Methodenteil und Fazit verbinden alle Artikel
- Dissertation einreichen: finale Zusammenstellung und Abgabe
Ein realistischer Zeitplan kumulative Dissertation muss berücksichtigen, dass besonders Review-Verfahren und Publikationsprozesse schwer planbar sind. Zwischen Einreichung, Gutachten, Überarbeitung und Annahme sollten daher immer ausreichend Puffer eingeplant werden. Wer hier zu knapp kalkuliert, gerät schnell unter Druck, auch wenn die wissenschaftliche Arbeit inhaltlich gut vorbereitet ist.
Ebenso wichtig sind feste Kontrollpunkte, an denen die eigene Publikationsstrategie überprüft wird. Spätestens nach der ersten Einreichung, nach dem Eingang der Reviewer-Kommentare und nach der Annahme eines Artikels sollte der Ablauf einer kumulativen Dissertation neu bewertet werden. In diesen Phasen zeigt sich, ob die Auswahl der Journale passt, ob weitere Publikationen realistisch sind und ob der ursprüngliche Plan angepasst werden muss.
Wer strukturiert plant, kann den Prozess deutlich besser steuern. Gleichzeitig bleibt eine kumulative Dissertation flexibel, weil sich Fristen und Rückmeldungen verschieben können. Unterstützung beim Dissertation schreiben oder bei der strategischen Planung finden Promovierende auch bei Ghostwriter Dissertation.
Exposé für eine kumulative Dissertation
Ein Exposé kumulative Dissertation ist kein formales Detail, sondern die Grundlage für den gesamten Arbeitsprozess. Das Exposé dient dazu, Ziel, Struktur und Publikationsstrategie früh festzulegen. Es beantwortet vor allem die zentrale Fragestellung und zeigt, wie einzelne Studien zu einer übergeordneten Fragestellung beitragen. Damit entsteht von Anfang an ein klarer, übergeordnet gedachter Rahmen.
Ein gutes Exposé für eine kumulative Dissertation enthält in der Regel mehrere feste Elemente:
- Thema und Fragestellung: klare Definition der übergeordneten Fragestellung
- Forschungsdesign und Datenbasis: geplante Studien, Methoden und Datengrundlage
- Publikationsplan: welche Artikel entstehen sollen und wie sie thematisch zusammenhängen
- Journalstrategie: Kriterien für die Auswahl geeigneter Journale
- Zeitplan und Etappen: erwartete Phasen von Forschung, Einreichung und Veröffentlichung
Der Vorteil liegt auf der Hand: Ein strukturiertes Expose für Doktorarbeit spart Zeit, weil es eine klare Linie vorgibt und spätere Abstimmungen erleichtert. Wer früh festlegt, was inhaltlich und formal erreicht werden soll, reduziert Unsicherheiten im Schreibprozess und kann Entscheidungen schneller treffen.
Wie viele Publikationen erforderlich sind und welche Arbeiten anerkannt werden
Die Frage „kumulative Dissertation wie viele Paper“ lässt sich nicht pauschal beantworten. Wie viele Paper oder Artikel nötig sind, hängt von der Promotionsordnung und dem jeweiligen Fachbereich ab. In der Regel werden mehrere wissenschaftliche Beiträge erwartet, oft in Form mehrerer Veröffentlichungen, die gemeinsam eine Fragestellung abdecken.
Anerkannt werden meist Fachartikel in Journals, aber auch Beiträge in Sammelbänden oder Konferenzpublikationen. Je nach Fakultät können einzelne Publikationen unterschiedlich bewertet werden, besonders wenn es um Qualität und Peer Review geht.
Entscheidend ist der Status: Die Publikationen müssen oft mindestens eingereicht oder bereits angenommen sein, teilweise gilt auch, dass Artikel vor der Abgabe akzeptiert sein müssen. Wer das nicht früh klärt, riskiert Probleme bei der Einreichung einer kumulativen Dissertation.
Publikationen und Journale: Wo und wie man veröffentlicht
Bei einer publikationsbasierten kumulativen Dissertation ist die Auswahl der richtigen Journale ein zentraler strategischer Schritt. Entscheidend sind das fachliche Profil des Journals, die passende Zielgruppe, das Review-Verfahren und die formalen Anforderungen an Aufbau, Länge und Zitationsstil. Wer publizieren will, sollte deshalb nicht nur auf eine schnelle Veröffentlichung schauen, sondern vor allem darauf, ob das gewählte Format im eigenen Fach wirklich anerkannt ist.
Ein Artikel, der irgendwo erscheint, bringt nicht automatisch denselben Wert wie ein Beitrag in einer passenden Fachzeitschrift. Relevant ist, ob die Fachzeitschrift thematisch zum Projekt passt und ob sie in der wissenschaftlichen Gemeinschaft sichtbar ist. Besonders wichtig sind wissenschaftliche Zeitschriften mit klarem Profil, idealerweise in renommierten Fachzeitschriften oder in wissenschaftlichen Zeitschriften mit Begutachtungssystem, weil diese im Promotionskontext oft stärker gewichtet werden.
Praktisch ist es, früh ein oder zwei Zielrichtungen festzulegen, statt Texte wahllos an verschiedene Journale zu schicken. So lässt sich besser planen, welche Art von Artikel entstehen soll, welche Anforderungen erfüllt werden müssen und wie realistisch eine Annahme ist. Weitere Hinweise zum Thema finden Sie im Artikel Doktorarbeit veröffentlichen.
Review, Begutachtung und Qualität: Wie die Bewertung funktioniert
Der Begriff „Kumulative Dissertation Review“ beschreibt meist einen klaren Ablauf: Nach der Einreichung erfolgt die Begutachtung durch Fachgutachter, anschließend erhalten Sie ein Review mit Kommentaren. Danach folgen Überarbeitungen, eine erneute Bewertung und schließlich die Entscheidung – Annahme, Überarbeitung oder Ablehnung. Dieses Begutachtungssystem ist ein zentraler Bestandteil der wissenschaftlichen Qualitätssicherung.
Gerade dieser Prozess ist jedoch der größte Unsicherheitsfaktor. Die Dauer der Begutachtung lässt sich kaum vorhersagen und kann von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten reichen. Für eine kumulative Dissertation bedeutet das: Die Zeitplanung bleibt unsicher, selbst wenn die Arbeit inhaltlich bereits weit fortgeschritten ist.
In einigen Fällen werden auch Review-Artikel oder Übersichtsarbeiten anerkannt, allerdings nur, wenn sie den Anforderungen der jeweiligen Promotionsordnung entsprechen. Die Kriterien unterscheiden sich je nach Programm und Fachbereich, weshalb eine frühzeitige Klärung entscheidend ist. Unterstützung bei der sprachlichen und formalen Überarbeitung bieten Dienste wie Lektorat Doktorarbeit.
Welche Status von Artikeln zulässig sind: eingereicht, angenommen, veröffentlicht
Bei einer kumulativen Dissertation entscheidet der Status der Artikel darüber, ob sie bei der Einreichung der Dissertation anerkannt werden. Grundsätzlich lassen sich drei Stufen unterscheiden:
- eingereicht: Der Artikel wurde eingereicht und befindet sich im Review; eine Annahme ist noch nicht sicher.
- Veröffentlichung angenommen: Der Beitrag wurde akzeptiert, die Begutachtung ist abgeschlossen, auch wenn er noch nicht erschienen ist.
- bereits veröffentlicht: Der Artikel ist publiziert und liegt als veröffentlichter Artikel vor.
Der Unterschied ist entscheidend für die Bewertung: Ein nur eingereichter Beitrag ist unsicher, während ein Beitrag, der zur Veröffentlichung angenommen wurde, in vielen Fällen bereits zählt. Am verlässlichsten ist jedoch ein veröffentlichter Beitrag, da er eindeutig nachweisbar ist.
Welche dieser Stufen akzeptiert wird, hängt davon ab, was in der Promotionsordnung festgelegt ist: In manchen Programmen reicht es, wenn mehrere Beiträge zur Veröffentlichung angenommen wurden, in anderen müssen sie bereits veröffentlicht sein. Deshalb sollte früh geklärt werden, welche Anforderungen gelten, bevor die Dissertation verfasst und die Einreichung der Dissertation konkret geplant wird.
Typische Praxissituation: Die Dissertation wird eingereicht, während einzelne Artikel noch im Review sind. Genau hier entsteht das Risiko, dass Anforderungen nicht erfüllt werden. Deshalb gilt: früh planen, den Status regelmäßig prüfen und bei Bedarf zusätzliche Beiträge vorbereiten.
Autorschaft und Beitrag: Bedeutung der Erstautorenschaft und Regeln der Zusammenarbeit
Die Erstautorenschaft ist bei einer kumulativen Dissertation besonders wichtig, weil sie für den Promotionsausschuss ein zentraler Hinweis auf den eigenen wissenschaftlichen Beitrag ist. Für jeden Promovierenden oder Doktoranden, der plant, kumulativ zu promovieren, zählt nicht nur die Nennung als Autor, sondern vor allem die nachvollziehbare eigene Leistung im Projekt.
Deshalb wird oft geprüft, welchen konkreten Beitrag die Person geleistet hat, etwa bei Konzeption, Datenauswertung oder Manuskripterstellung. Je nach Vorgaben können dafür eine Beschreibung des eigenen Beitrags und zusätzliche Bestätigungen von Co-Autoren verlangt werden. Problematisch wird es, wenn sehr viele Mitautoren beteiligt sind und die Aufgaben nicht klar verteilt wurden, weil das die Bewertung durch den Promotionsausschuss erschwert.
Impact-Faktor und Metriken: Wann sie wirklich eine Rolle spielen
Das Thema Kumulative Dissertation Impact Factor ist für viele Promovierende ein Thema, wird aber oft missverstanden. Wichtig ist die klare Unterscheidung zwischen formalen Anforderungen und informellen Erwartungen. Formal zählt nur, was in der Promotionsordnung festgelegt ist – dort wird der Impact Factor häufig gar nicht ausdrücklich verlangt. Gleichzeitig können im Fachbereich oder in der wissenschaftlichen Praxis bestimmte Werte indirekt erwartet werden, weil sie als Qualitätsindikator gelten.
Entscheidend ist daher, sich nicht auf Gerüchte oder Forenmeinungen zu verlassen, sondern die offiziellen Vorgaben zu prüfen. Der tatsächliche Impact einer Publikation hängt nicht nur vom Journal, sondern auch vom wissenschaftlichen Beitrag ab.
Ein häufiger Fehler ist die einseitige Orientierung am Factor: Wer ausschließlich auf Kennzahlen schaut, riskiert, den Fokus von der Qualität der Forschung zu verlieren. Langfristig zählt nicht nur, wo publiziert wird, sondern vor allem, wie relevant und belastbar die Ergebnisse sind.
Struktur: Wie eine kumulative Dissertation als Dokument aufgebaut ist
Der Aufbau kumulative Dissertation folgt einem klaren Schema. In der Regel besteht die Dissertation aus mehreren zentralen Teilen: einer Einleitung, die Thema und Fragestellung einführt, einem verbindenden Text, der die einzelnen Studien einordnet, einem Block mit den Publikationen sowie einem abschließenden Fazit und Anhängen.
Die Struktur besteht aus mehreren wissenschaftlichen Beiträgen, die zusammen eine übergeordnete Fragestellung bearbeiten. Dabei geht es nicht darum, die Artikel einfach aneinanderzureihen. Entscheidend ist, dass die Arbeit einen roten Faden entwickelt und erklärt, wie die Ergebnisse inhaltlich zusammenhängen.
Der kumulative Dissertation Aufbau liegt genau in dieser Verknüpfung: Die einzelnen Publikationen werden in einen gemeinsamen Kontext gestellt und logisch miteinander verbunden. Nur so entsteht aus mehreren Texten eine geschlossene wissenschaftliche Arbeit.
Welche Struktur konkret erwartet wird, ist in der Regel klar definiert. Vorgaben finden sich in der Promotionsordnung oder in Leitfäden der Fakultät und sollten vor Beginn genau geprüft werden.

Synopse und Zusammenfassung: Was im verbindenden Text stehen sollte
Die Synopse kumulative Dissertation hat eine klare Aufgabe: Sie verbindet die einzelnen Artikel zu einer geschlossenen wissenschaftlichen Arbeit und zeigt den Gesamtbeitrag des Autors. Eine gute Synopse erklärt nicht nur den Zusammenhang, sondern macht deutlich, welche übergeordnete Forschungsfrage bearbeitet wird und wie die Ergebnisse zusammenwirken.
Zentrale Elemente sind dabei:
- Gemeinsame Forschungsfrage: klare Definition der übergeordneten Problemstellung
- Verknüpfung der Ergebnisse: Vergleich und Einordnung der einzelnen Studien
- Grenzen und Ausblick: Bewertung der Ergebnisse sowie Perspektiven für weitere Forschung
Die Dissertation nutzt diesen Teil, um die einzelnen Studien in einen größeren Kontext zu stellen und die eigene wissenschaftliche Leistung sichtbar zu machen.
Die kumulative Dissertation Zusammenfassung am Ende geht noch einen Schritt weiter. Sie ist keine einfache Zusammenfassung der einzelnen Artikel, sondern ein übergreifendes Fazit. Die Dissertation verwendet diesen Abschnitt, um die wichtigsten Erkenntnisse gebündelt darzustellen und die Bedeutung der gesamten Arbeit klar zu formulieren.
Umfang des Hauptteils und wovon er abhängt
Der Umfang kumulative Dissertation lässt sich nicht pauschal festlegen. Der tatsächliche Umfang hängt vor allem von der Anzahl der Publikationen, der Disziplin und den konkreten Vorgaben der Promotionsordnung ab. In einigen Fachbereichen ist der verbindende Text relativ knapp, in anderen deutlich ausführlicher.
Am stärksten wächst der Umfang meist durch Einleitung, methodische Einordnung und den verbindenden Text, in dem die Ergebnisse zusammengeführt werden. Genau hier entsteht schnell das Risiko von Wiederholungen, wenn Inhalte aus den Artikeln erneut ausführlich dargestellt werden.
Wichtig ist daher ein klares Prinzip: weniger Wiederholung, mehr Verbindung. Statt einzelne Studien erneut zu erklären, sollte der Fokus darauf liegen, Zusammenhänge sichtbar zu machen und die Ergebnisse sinnvoll einzuordnen. So bleibt der Text präzise und erfüllt gleichzeitig seine zentrale Funktion.
Vorteile und Nachteile des kumulativen Formats
Die Vorteile einer kumulativen Dissertation und die Vor- und Nachteile der kumulativen Form lassen sich am besten direkt gegenüberstellen:
Vorteile:
- Publikationen als fertige Ergebnisse: einzelne Artikel sind bereits verwertbar
- Sichtbarkeit: Beiträge erscheinen früh in der wissenschaftlichen Gemeinschaft
- Portfolio-Effekt: bei einer kumulativen Promotion entsteht parallel eine Liste von Veröffentlichungen
- Karrierevorteil: wer kumulativ promovieren möchte, sammelt früh relevante Publikationserfahrung
Nachteile:
- Abhängigkeit von Journals: Annahmeprozesse sind nicht steuerbar
- Lange Review-Zeiten: Verzögerungen sind typisch in der kumulativen Promotion
- Formale Anforderungen: Autorenschaft und Status der Artikel können problematisch sein
- Planungsunsicherheit: der Ablauf lässt sich schwer exakt kalkulieren
Fazit: Solche Promotion ist nicht automatisch die bessere Wahl. Wer die kumulative Promotion nutzen möchte, sollte die Anforderungen der eigenen Fakultät prüfen und realistisch einschätzen, ob Zeit, Thema und Ressourcen zum Modell passen.
Typische Fehler bei der kumulativen Dissertation und wie man sie vermeidet
Die meisten Probleme entstehen nicht durch die Forschung selbst, sondern durch falsche Planung.
Typische Fehler lassen sich früh erkennen – und vermeiden:
Wichtig: Viele dieser Fehler entstehen nicht aus mangelnder Kompetenz, sondern weil Anforderungen zu spät geprüft werden. Die wichtigste Gegenmaßnahme ist daher einfach: früh klären, was in der Promotionsordnung steht, und die eigenen Schritte regelmäßig mit dem Betreuer abstimmen.
Beispiele und wo man Regeln für die eigene Universität findet
- Wer eine kumulative Dissertation plant, sollte gezielt nach den Vorgaben der eigenen Universität suchen. Die wichtigsten Quellen sind:
- Fachbereich und Fakultät: offizielle Webseiten mit Hinweisen zur Promotion
- Promotionsordnung: zentrales Dokument mit allen Anforderungen
- Repositorien und Bibliotheken: Beispiele bereits abgeschlossener kumulativer Dissertationen
- Leitfäden und Merkblätter: oft als PDF auf Uni-Seiten verfügbar
- Beispiele sind hilfreich, um den Aufbau und die praktische Umsetzung zu verstehen. Sie zeigen, wie einzelne Publikationen verbunden werden und wie die Arbeit strukturiert ist. Trotzdem gilt: Die Promotionsordnung hat immer Vorrang vor Beispielen.Ein typischer Suchansatz ist die Kombination aus Universität und Format, zum Beispiel: „LMU München kumulative Dissertationen Promotionsordnung“
So lassen sich schnell relevante Dokumente und Beispielarbeiten finden. Wichtig ist jedoch, alle Informationen immer mit den offiziellen Vorgaben abzugleichen, bevor eigene Entscheidungen getroffen werden.
FAQ

Joseph Erdmann
Autor und Lektor
Als anerkannter wissenschaftlicher Experte leitet er den Blog für Doktorarbeiten und ist für alle Veröffentlichungen verantwortlich. Darüber hinaus ist er persönlich als Ghostwriter für Doktorarbeiten tätig. Er kümmert sich auch um die Koordination der Kommunikation zwischen den Auftraggebern und den Ghostwritern.

Joseph Erdmann
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